Freiwillige Feuerwehr Bräuningshof


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Chronik

Verein

Die Chronik der FFW

Der älteste Verein des Ortes ist die FFW Bräuningshof.
Der Verein wurde im Jahr 1887 gegründet.

Das älteste erhaltene Bilddokument datiert aus dem Jahr 1902
und zeigt einige Mitglieder anlässlich des 15-jährigen Vereinsjubiläums:



Bild zum 15jährigen Dienstjubiläum, 1902

In der hinteren Reihe:
Hanni Dittrich, Haus Nr. 19, heute Dorfbrunnenstr. 22
Peter Striegel, ab 1906 Kommandant, Haus Nr. 25, heute Dorfbrunnenstr. 6
Johann Kupfer Obersteiger, Haus Nr. 11, heute Bubenreuther Str. 5
Georg Schmitt "Schefersgerg", Kommandant, Haus Nr. 7, heute Dorfbrunnenstr. 3

In der vorderen Reihe:
Lorenz Schmitt, Adjudant, Haus Nr. 6, heute bei Anwesen Eger
Paul Strian, Kunreuth
Pankraz Schmitt, Bezirksfeuerwehrinspektor, Haus Nr. 20, heute Dorfbrunnenstr. 14

Die Ausrüstung der Feuerwehr mutete für heutige Verhältnisse recht bescheiden an.
Im Jahr 1887 wird für 80,- Mark eine "Löschmaschine" angeschafft.
Zum Jubiläum erhält die Feuerwehr einige kleinere Ausrüstungsgegenstände
und 15 Meter Schlauchmaterial zu damaligen Preis von 63,25 Mark.



Feuerschutzhelm Strahlrohr & Trompete

Bereits in dieser Zeit wurde überörtlich Hilfe geleistet.
So musste die Feuerwehr 1904 bis nach Baierdorf ausrücken.
Die Alarmierung der Nachbarwehren wurde durch Feuerboten vorgenommen,
so wurden 1908 auch von der FFW Bräuningshof Feuerboten
für verschiedene Zuständigkeitsbereiche bestimmt :

Johann Dietrich, zuständig für Langensendelbach und Adlitz
Johann Schmitt, zuständig für Igelsdorf
Josef Schmitt, zuständig für Atzelsberg
Georg Schmitt, zuständig für Bubenreuth


In den Jahren bis 1934 wurden immer wieder neue Ausrüstungsgegenstände angeschafft,
zum Beispiel eine Schlauchhaspel, neue Schläuche oder Uniformen.
Teilweise musste die Ausrüstung über Kredite finanziert werden.
So wurde der Feuerwehr Bräuningshof anlässlich einer Inspektion bescheinigt :

"Die Feuerwehr ist klein, aber fein."

Wie bei vielen Vereinen fehlen aus den Jahren von 1934
bis zum Ende des zweiten Weltkrieges Aufzeichnungen in den Protokollbüchern.

1959 erhielt die FFW Bräuningshof eine neue Motorspritze,
die von Pfarrer Stark geweiht wurde.
Sie war auf einem Anhänger untergebracht.



Trompete, bis ca 1970 verwendet



Bereits 1964 begann die Diskussion um den Bau eines Feuerwehrgerätehauses.
Die Situation verschärfte sich, als 1966 ein gebrauchtes Feuerwehreinsatzfahrzeug Marke
"Opel Blitz" für 1500,- DM angeschafft wird.



Mangels eines geeigneten Gerätehauses wurde das Fahrzeug
in einer Maschinenhalle des Adjudanten Alfred Böhmer untergestellt.



Dieses Fahrzeug erlitt 1973 einen irreparablen Getriebeschaden.

1974 wurde durch die Gemeinde ein neues Feuerwehrfahrzeug "Ford Transit" gekauft
und in einer Garage bei Karl Schmitt untergebracht.



Dieses Fahrzeug ist noch heute einsatzbereit und im Dienst.

Im Jahr 1979 musste die FFW zu ihrem bisher größten Einsatz ausrücken.
Ein Phantom- Kampfflugzeug der Bundeswehr stürzte auf die Anwesen Bauernfeind und Daschmann. Dabei fanden drei Menschen den Tod.

Auf Initiative des Kommandanten Peter Höfl wurde 1982 eine Damengruppe gegründet,
um auch tagsüber den Brandschutz besser gewährleisten zu können.

1984 wurde mit dem Bau des heutigen Feuerwehrgerätehauses begonnen.
Die Arbeiten erfolgten größtenteils in Eigenleistung.
Bis zur Einweihung im Jahr 1986 leisteten die Mitglieder der FFW
über 4000 unentgeltliche Arbeitsstunden.



Das 100-jährige Vereinsjubiläum konnten wir 1987 feiern.

Zu diesem Jubiläum wurde auch eine Vereinsfahne angeschafft und geweiht.
Der Kauf der Fahne war nur durch großzügige Spenden von Mitgliedern und Bevölkerung möglich.




Durch das rasche Wachstum des Ortes und die sich ändernden Anforderungen an die Feuerwehr
reichte das vorhandene Fahrzeug "Ford Transit" nicht mehr aus,
um die Aufgaben erfüllen zu können.
1995 wurde das Löschgruppenfahrzeug LF8/ 6 auf Iveco-Magirus Fahrgestell gekauft.
Das Fahrzeug ist mit einer mobilen und einer fest eingebauten Feuerlöschkreiselpumpe TS8/8
sowie mit Atemschutzgeräten ausgestattet und stellt zur Zeit das Rückgrat der Feuerwehr dar.



Die Mannschaft um Kommandant Thomas Ernd besteht zur Zeit
aus 25 Aktiven Feuerwehrkameraden und 10 Jugendlichen.

Der Verein 'Freiwillige Feuerwehr Bräuningshof' hat aber auch seinen Platz
im gesellschaftlichen Leben des Ortes:
so organisiert die Feuerwehr jährlich eine Wanderung am 1. Mai
und unterstützt bei der Kerwa.
Im Wechsel mit dem örtlichen Schützenverein wird auch das Dorffest im Juli abgehalten.







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