Freiwillige Feuerwehr Bräuningshof


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Hochwasser 2007

Einsätze


Am Samstag, den 21. Juli 2007 wurde nach schweren Unwettern im südlichen Lankreis Forchheim um 23:25 Uhr der Katastrophenfall ausgerufen.

Die Hochwasserkatastrophe

Wie schrieb der „Wetterochs“ am Sonntag, 22. Juli:
„Der Raum Forchheim erlebte am Samstagabend zwischen 20.30 und 24.00 Uhr die Hölle.
Eine Kette von Gewittern bewegte sich wie an einer Schnur
aufgereiht von Südwest nach Nordost, alle über Forchheim drüber, wo sie durch den Anprall an die Höhenzüge der Fränkischen Schweiz noch zusätzlich verstärkt wurden.
Das Ergebnis waren über 80 mm Regen in Forchheim und 200 mm Regen in Baiersdorf, die zu katastrophalen Überschwemmungen und zu Erdrutschen führten“.


Bislang sah man solche Bilder nur im Fernsehen oder in der Zeitung, diesmal war die Katastrophe jedoch
buchstäblich vor der Haustür. Was das Stadtgebiet Forchheim angeht, ist festzuhalten, dass es auch hier nicht unerheblichen Sachschaden an Gebäuden und Einrichtungen gab. Ein Vergleich zu dem, was wenige Kilometer südlich bzw. südöstlich passierte, ist jedoch nicht möglich.

Einige Zahlen und Fakten dazu in Ergänzung:

  • Die Nachalarmierende Stelle des Landkreises Forchheim, untergebracht im Gerätehaus der FFW Forchheim, musste vom Samstag Abend bis Sonntag Mittag über 700 Einsätze, die über die Polizei gemeldet wurden, koordinieren bzw. die entsprechenden Feuerwehren alarmieren und einsetzen.


  • 41 Feuerwehren mit 500 Feuerwehrleuten, fünf Ortsverbände des THW mit 135 Helfern, die Rettungsdienste mit 60 Helfern sowie 30 Polizeibeamte waren allein im Landkreis Forchheim mit der Bewältigung der Katastrophe beschäftigt. Unterstützung erhielten die einheimischen Helfer u.a. durch starke Feuerwehreinheiten aus Bamberg und Bayreuth.




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