Freiwillige Feuerwehr Bräuningshof


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Schutzpatron

Verein

Der Schutzpatron der Feuerwehren


"Oh heiliger Sankt Florian,
Verschon' unser Haus,
Steck' andere an!"


Der Heilige Florian ist einer der wenigen Märtyrer,
dessen Märtyrerakte historisch nachgewiesen sind.

Er lebte im dritten Jahrhundert,
und war von Beruf Kanzleidirektor eines römischen Statthalters.
Zu dieser Zeit hielt das römische Heer an der Donau den Grenzwall (Limes)
gegen die Germanen besetzt.
Auf Reichsbefehl des Kaisers Diokletian, der alle Christen vom Staatsgebiet ausschloß,
wurde Florian zwangspensioniert als die Vermutung auftrat, dass er Christ sei.
Er hielt sich danach in der Gegend von St. Pölten-Tulln auf.

Als er von der beginnenden Verfolgung seiner Glaubensbrüder in Lauriacum,
heute Lorch an der Enns, erfuhr,
wo an die 40 Soldaten wegen ihres Glaubens eingekerkert waren,
machte er sich auf die Reise dorthin in der Hoffnung
ihnen durch sein Ansehen helfen zu können.
Dabei verwickelte er sich selbst in ein Gespräch vor
dem Statthalter Aquilinus, in dem er sich zum Christentum bekannte.

Nach seiner Verweigerung, den Göttern zu opfern,
wurde er mit einem um den Hals gehängten Stein beschwert
und von der Ennsbrücke in die Enns gestürzt.
Der Leichnam sei der Erzählung nach mitsamt dem schweren Stein aus dem Fluß aufgetaucht
und ein Adler habe ihn mit ausgebreiteten Schwingen gegen die Heiden bewacht.

Die Soldaten, denen er helfen wollte, erlitten am selben Tag den Märtyrertod im Gefängnis.
Dies geschah am 4. Mai 304, der Todestag ist geschichtlich sicher.

Schliesslich soll ihn eine fromme Frau, die Witwe "Valeria",
am Ufer der Enns gefunden und ihn auf ihrem Wagen zur Bestattung fortgeführt haben.
Unterwegs jedoch ermatteten die beiden Ochsen,
welche den schweren Karren ziehen mussten, vor Durst.
Auf das Gebet der Valeria hin soll auf wunderbare Weise
eine Quelle entsprungen sein, aus der die Ochsen wieder neue Energie schöpfen
und so ihren Weg fortsetzen konnten.
So wurde Florianus im Ipftal in Oberösterreich bestattet.

Der heilige Florian wird in Feuer- und Wassernot gerufen
und ist der Patron der Feuerwehr und der Schlotfeger.
Als 'Wasserheiliger' ist Florian zum Patron bei Wasser- und Feuergefahr geworden.

Dem heiligen Florian ist der 4. Mai, sein Todestag, als Festtag gewidmet.



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